Rohe Kraft - Vegane Rohkost und Fitness

Aleksey Voevoda - veganer Rohköstler, Gold-Gewinner bei den olympischen Spielen in Sotschi. Armwrestling-Weltmeister

Aleksey Voevoda – Weltmeister im Armdrücken und Olympia-Gewinner im Bob-Fahren

Veganer Rohköstler Alexey Voevoda ist Olympia-Teilnehmer im Bob-Fahren und zugleich dreifacher Weltmeister im Armdrücken. Der bisher einzige russische Olympia-Medallien-Gewinner (Bronze und Silber) im Bob-Fahren (UPDATE: mittlerweile hat Voevoda im Bob-Fahren zwei olympische Gold-Medaillen in Sotschi geholt), ist auch einer von 40 offiziellen „Botschaftern“ der olympischen Spiele in Russland, die die Aufgabe haben, Ziele der olympischen Spiele und gesunden Lebensstill in Russland zu propagieren. Hier ein (ziemlich reißerischer) Beitrag aus einer Sendung eines russischen Sport-Senders:

Hier der Übersetzungstext zu dem Video:

„Ihr werdet staunen, aber der dreifache Armwrestling-Weltmeister und zweifacher Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen – der bekannte Muskelprotz Aleksey Voevoda – ernährt sich so, dass jedes Top-Model seine Tagesration beneiden würde. Morgens zwei Gläser Wasser – das war’s. Mittags leichte Mahlzeit bestehend aus Salat. Abends noch einen Mix aus Früchten und Gemüse. Er schwor dem Fleischkonsum ab und verwendet kaum noch thermisch verarbeitete Lebensmittel. Strenge vegane Diät hält er seit mehr als 2 Jahren. Dabei bleibt er einer der stärksten russischen Athleten und die Hoffnung der russischen Nationalmannschaft im Bob-Fahren. Er ist 1,94 groß und ist ist 117 Kilogramm schwer.
Voevoda: „Montags trinke ich im Prinzip nur Wasser und esse nichts und ich fühle mich wunderbar“.

Selbst montags lässt er das Training im Fitness-Studio nicht aus. Ohne einer kontinuierlichen körperlichen Belastung kommt er einfach nicht klar.

Seit seiner Kindheit ist er gewohnt stark zu sein, und zwar unabhängig davon was bei ihm auf dem Teller liegt.

Voevoda: „Ich in den Bergen groß geworden. Wir hatten dort als Kinder unseren Spaß daran wer als erstes auf einen Baum klettert und der schnellste Affe war letztendlich ich. Schon damals kam meine Kraft zum Vorschein und in der 2. Klasse machte ich bereits 15-17 Klimmzüge während andere Kinder keinen einzigen schafften.“

Übrigens vor gar nicht allzu langer Zeit während einer Bob-Fahrt mit der Nationalmannschaft, bekam er nochmals bestätigt dass er aus Stall gemacht ist.

Voevoda: „Die Trasse war schlecht gemacht und hatte so ’ner Art Schanze. Ich ließ die Griffe los um abzubremsen und in dem Moment wurde ich aus dem Bob heraus geschleudert und bin bei einer Geschwindigkeit von 130 km pro Stunde in die aus Beton bestehende Tunneldecke geprallt und von da wieder zurück ins Bob gefallen. Der Arm ist vollständig taub geworden. Das Arm-Wrestling-Training rettete mich jedoch – denn die Arme sind stark und ich konnte nur mit einer Hand abbremsen. Hätte mich tatsächlich sehr übel verletzen können. So waren es aber nur ein paar Risse. “

Selbst mit Rissen in der Schulter ist Voevoda in der Lage das eigene Körpergewicht beim Turnen auszuhalten. Diese Übung half ihm seinerzeit bei den Vorbereitungen zu den Armwrestling-Mesiterschaften. Jedoch bis zum heutigen Tag übt Aleksey sie bei jedem Training. Direkt nach der Olympiade in Sotchi, beabsichtig Voevoda das Bob-Fahren aufzugeben und zurück ins Armwrestling zukehren.

Voevoda: „Armwrestling werde ich niemals vergessen können. Und dass der Comeback statt findet, davon bin ich überzeugt. Selbst jetzt bin ich in einer gar nicht mal so schlechten Form. Natürlich habe ich noch ein Stück zu arbeiten bis zur Form von Denis Cyplenkov. Jedoch einzelne Elemente meines Körpers, wie z.B. die Hand, haben dennoch eine durchaus gute Form.“

Beeindruckt von den Kraftwerten Voevodas konnte unser Team sich nicht zurück halten und unterzog ihn einem kleinen Experiment mit dem Code-Namen „Kokos“. Die Aufgabe Alekseys besteht darin die harte Nuss mit den Händen zu zerdrücken. Unter Berücksichtigung seiner Schulterverletzung, erlaubten wir ihm Hilfsmittel zu verwenden.

Voevoda: „Wir haben nun festgestellt, dass eine kurze Bewegung eines Arm-Wrestlers eine Kokosnuss zerschlagen kann.“

Und alles was unser Korrespondent geschafft hat war sich das Gesicht mit dem Saft der Kokos schmutzig zu machen. Ist wohl noch etwas zu früh für ihn sich in dieser Sportart zu betätigen.

Unser Protagonist Aleksey Voevoda, hat mehrfach bewiesen, dass solche Sportler wie ihn, man nicht nur in Russland sondern auch in der restlichen Welt ne Weile suchen muss. Alles in einer Sportart zu erreichen, dann in einer anderen Bestleistungen zu erbringen und triumphal zurück zukehren – das ist nur etwas für einen wahren russischen Bogatyr. „

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